Stiftung Zollverein

Stoppok & Artgenossen

5 Jahre: Hör global – Tanz lokal in Essen!

Unter dem Motto „Hör global – Tanz lokal“ organisiert der Sänger und Gitarrist Stoppok einmalige Konzertabende, bei denen er Musiker:innen aus aller Welt und aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres auf einer Bühne zusammenbringt. In diesem Jahr auf Zollverein mit dabei sind: Carl Carlton & Melanie Wiegmann, Jon Flemming Olsen, Sonja Glass und Wambui Kamande mit dem Mandjao Fati Trio.

Die Anzahl der Teilnehmer:innen, die Stoppok zu den Konzerten aus der Reihe „Stoppok & Artgenossen“ einlädt, schwankt zwischen 5 und 50. Wenn sich die Musiker:innen auf Einladung der Singer-/Songwriter-Legende aus dem Ruhrgebiet die Klinke bzw. das Instrument in die Hand geben, ist ein Effekt jedoch immer gleich: Im Zusammenspiel entwickeln sich energiegeladene und hoch emotionale Abende, bei denen am Ende alle Verantwortlichen zusammen auf der Bühne stehen, das Publikum jubelt und keiner aufhören möchte zu spielen.

Stoppok

Stoppok ist deutschsprachiger Singer-/Songwriter und ein großartiger Gitarrist. Seine Musik besticht durch ihre eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm’n‘Blues und Country. Was in den frühen 80ern mit Straßenmusik begann führte im Verlauf seiner Karriere zu über 20 Alben, die ihn im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt machten und immer wieder ausgezeichnet wurden (u.a. mit dem Jahrespreis der Liederbestenliste und mit dem Deutschen Kleinkunstpreis). Stoppok singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Ebenso wichtig wie die Texte ist ihm seit jeher die perfekte rhythmische Verbindung der Sprache mit der Musik. Ob mit seiner Rockband, im Duo, solo oder mit seinen Artgenossen: Stoppok trifft stets den angemessenen Ton und fasziniert sein Publikum als glänzender Entertainer.

Carl Carlton & Melanie Wiegmann

Carl Carlton hat schon mit Künstlern wie Robert Palmer, Eric Burdon, Joe Cocker oder Paul Young zusammengearbeitet. In Deutschland vertrauen Peter Maffay, Udo Lindenberg und Marius Müller Westernhagen auf seine Fähigkeiten an der Gitarre. Melanie Wiegmann ist den meisten vor allem bekannt als Natascha Schweitzer bei „Sturm der Liebe“. Die ausgebildete Sängerin begeistere ihr Publikum aber u.a. auch in der Musical-Produktion von Mama Mia. Angespornt von der Kreativität und der Liebe zur Musik eines Carl Carltons fand nun zusammen was schon längst hätte zusammenfinden müssen: Melanie Wiegmann & Carl Carlton.

Jon Flemming Olsen

Als „Ingo“ war er der kongeniale Counterpart von Olli Dittrichs „Dittsche“ hinter dem TV-Imbisstresen. Mit seiner Band „Texas Lightning“ vertrat er Deutschland beim Eurovision Song Contest und heimste mit dem Nr.1-Hit „No No Never“ Gold und Platin ein. Den Cowboyhut hat der Musiker und Schauspieler allerdings lange abgelegt und sich der deutschen Sprache zugewandt. Über seine Lieder sagt selbst der große Reinhard Mey: „Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen.” Keine Frage: Olsen ist nicht nur ein exzellenter Sänger und Multiinstrumentalist, er schreibt dazu auch noch betörend schöne Songs.

Sonja Glass

Bevor sich die Hamburger Musikerin Sonja Glass 2009 gemeinsam mit Valeska Steiner 2009 den großen Traum einer eigenen Band erfüllte, tourte sie bereits viele Jahre an der Seite verschiedenster Künstler durch die Clubs Deutschlands. Als Folk-Pop Duo „BOY“ führten sie zahlreiche Konzerte und Tourneen durch Europa, Amerika und Japan. Neben ihren eigenen Projekten spielt Sonja Glass auch immer wieder als Bassistin für andere Künstler:innen wie z.B. Bosse, Pete Doherty und Michel van Dyke. In Essen ist sie solo und am Bass zu sehen und zu hören.

Wambui Kamande und das Mandjao Fati Trio

Die Sängerin und Trainerin für Rassismus kritische Kinderliteratur Wambui Kamande singt auf Kishuaheli und Deutsch. Das „Mandjao Fati Trio“ besteht aus Mandjao Fati (Kongogitarre und Gesang), Seydina Ndoye (Percussion, elektronische Musik und Gesang) und Bernd Keul (Bassgitarre und Gesang). Mit STOPPOK stand sowohl Mandjao Fati als auch Bernd Keul schon mehrfach auf der Bühne.

Zeiten und
Preise

Nächster Termin
Sa 18.10.2025
  • 20:00
  • Dauer 2 h
Preise
  • Tickets 46 €
  • ermäßigt 41 €
Tickets
  • Online unter zollverein.de/tickets oder auf www.reservix.de | An allen offiziellen VVK-Stellen von AdTicket/Reservix | Telefonisch unter 0201 24681-500 (täglich 10:00–18:00 Uhr, nicht am 24., 25. und 31.12.) oder unter 0761 888499 99 (täglich 6:00–22:00 Uhr) | Am Veranstaltungstag vor Ort an der Tages-/Abendkasse

Zeiten
  • 18.10.2025

    Sa 20:00 Uhr

Beteiligte Musiker
  • In diesem Jahr auf Zollverein mit dabei sind: Julian Dawson, Katharina Franck feat. Werner Neumann, Olli Schulz und Ami Warning:

    Julian Dawson

    Nur mit seiner Stimme und seiner Gitarre besitzt der Brite Julian Dawson die große Gabe, das Publikum binnen kürzester Zeit mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz zu fesseln. Songs aus seiner langjährigen Karriere wechseln sich ab mit seinen ebenso witzigen wie intelligenten Geschichten über Musik, Menschen und Begegnungen. Seine zeitlos schöne Musik übersteigt stilistische Grenzen und bleibt unverkennbar individuell und kommunikativ.

    Katharina Franck feat. Werner Neumann

    Werner Neumanns warmer, weicher E-Gitarrenklang trifft mit Katharina Franck auf eine Musikerin, die „auch zu ein paar rostigen Löffeln singen könnte und dabei tief berührt“, wie einmal von den „Einstürzenden Neubauten“ behauptet wurde. Francks Evergreen „Blueprint“, der für über 250.000 verkaufte Exemplare mit GOLD ausgezeichnet wurde, feierte 2023 bereits sein 35. Radiojubiläum.

    Olli Schulz

    Auf Olli Schulz‘ aktuellem Album „Vom Rand der Zeit“ findet man den Song „Einfach so“, den der deutschen Singer-Songwriter, Schauspieler, Moderator und Podcaster (u.a. „Fest & Flauschig“ mit Jan Böhmermann) gemeinsam mit STOPPOK aufgenommen hat. Im Gegenzug veröffentliche STOPPOK auf seinem neuen Album „Teufelsküche“ unter dem Titel „Hier gibts nix zu sehen“ ein Duett mit Olli Schulz.

    Ami Warning

    In den Liedern von Ami Warning, die einem mitunter die Tränen in die Augen treiben und dann wieder befreit lostanzen lassen, geht es um Momente, die jeder so (oder so ähnlich), schon einmal erlebt hat. Genretechnisch ist Amis Musik vieles: Einordnen lässt sie sich irgendwo zwischen Jack Johnson, der weiblichen Henning May und Tracy Chapman, auch wenn Schubladen eigentlich überflüssig sind. Um sich ein wirkliches Bild machen zu können, muss man Ami einfach erlebt haben.


    In diesem Jahr auf Zollverein mit dabei sind: JOCO, Cäthe, Jaimi Faulkner und Peter Freudenthaler von „Fools Garden“.

    JOCO

    „Die Schwestern Josepha und Cosima Carl generieren im nahezu symbiotischen Austausch einen komplexen wie hypnotischen Pop-Sound, der dem Hörer stets das Gefühl vermittelt, an etwas Geheimnisvollen teilzuhaben.“ (Hamburger Abendblatt) Sie sind bekannt für ihren unverwechselbaren zweistimmigen Gesang, ihren eigenen Stil in Komposition und Text und ihren typischen JOCO-Sound aus Klavier (Cosima) und Schlagzeug (Josepha).

    Cäthe

    Mit ihrer unverkennbar starken wie ungezügelten Stimme ist die Songwriterin Cäthe unverwechselbar. 2012 wird sie mit dem GEMA-Autorenpreis in der Kategorie Rock und 2013 mit dem Fred-Jay-Preis für ihre Werke als Textdichterin ausgezeichnet. Ihre neue Lieder verhandeln die großen Themen Liebe, Leben, Altern, Frausein, Alltag, Ängste auf eine Weise, die einem im deutschen Pop selten begegnet.

    Jaimi Faulkner

    Der Australier Jaimi Faulkner spielt seine Musik mit großer Wärme und einem feinen Gespür für eingängige Grooves zwischen Americana, Rock und Songwritersoul. Wunderschöne Balladen auf der einen und kräftig, groovende Songs auf der anderen Seite füllen das Spektrum, das dieser packenden Singer-Songwriter ausfüllt.

    Peter Freudenthaler

    Die Stimme von „Fools Garden“-Frontman Freudenthaler dürfte durch den Superhit „Lemon Tree“ noch jedem im Ohr sein. Sowohl die Single (Platin in Deutschland, Neuseeland und Norwegen; Gold in der Schweiz, Österreich, Frankreich und Schweden) als auch das Album „Dish of the Day“ (Platin in Deutschland und der Schweiz; Gold in Österreich) verkauften sich auch außerhalb Deutschlands sehr gut. Die Single zu Lemon Tree war vier Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts. Fool’s Garden wurde mit dem Bambi, der Goldenen Europa, der Goldenen Stimmgabel und dem Echo ausgezeichnet.

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